Aktuelles aus dem St. Joseph’s Mission Hospital
Wie ist die Lage am St. Joseph’s Mission Hospital in Simbabwe? Was sind aktuelle Herausforderungen und wo können wir helfen? Darüber gesprochen haben wir mit der Leiterin des Krankenhauses, Sr. Albertina Bonga.
Im Feburar und März dieses Jahrs haben zwei Studentinnen das St. Joseph’s Mission Hospital besucht und dort ein Praktikum im Rahmen ihres Studiums absolviert. Die beiden haben viel gelernt und Spannendes erlebt – auch dazu erfahren Sie demnächst in einem Newsletter mehr. In der Nachbereitung dieses Besuchs haben wir mit Schwester Albertina Bonga, Leiterin des St. Joseph’s Mission Hospital in Simbabwe, gesprochen und uns mit ihr über die aktuelle Situation des Krankenhauses ausgetauscht.
Sehr erfreulich ist die Entwicklung des Entbindungstrakts, der in den letzten Jahren Stück für Stück modernisiert werden konnte. Seitdem entscheiden sich deutlich mehr werdende Mütter für eine Geburt im Krankenhaus – viele nehmen dafür sogar weite Wege auf sich, etwa aus Harare oder den umliegenden Regionen. Das liegt aber nicht nur an den baulichen Gegebenheiten, sondern vielmehr an den engagierten Mitarbeiterinnen: „Viele Mütter entscheiden sich für eine Geburt in unserem Krankenhaus, weil sie die gute Betreuung durch unsere Pflegekräfte schätzen“, erzählt Sr. Albertina.

Schwester Albertina Bonga leitet das Krankenhaus und arbeitet auch selbst auf den Stationen mit.
Auch in anderen Bereichen konnten wichtige Fortschritte erzielt werden. Mehrere Stationen wurden renoviert und besser ausgestattet, unter anderem mit zusätzlichen Betten und neuer Grundausstattung. Besonders für die Versorgung von Kindern sind diese Verbesserungen ein großer Schritt nach vorn.
Gleichzeitig bleibt die Situation herausfordernd. So fehlt es weiterhin an moderner Ausstattung, etwa einem digitalen Röntgengerät. Aufgrund der veralteten Technik bekommt das Krankenhaus aktuell kaum noch Zuweisungen zu Röntgenuntersuchungen, was eine wichtige Einnahmequelle reduziert.
Am dringendsten ist derzeit jedoch der Mangel an Medikamenten. Während in früheren Jahren wichtige Arzneimittel – insbesondere für Mütter und Kinder – noch staatlich bereitgestellt wurden, müssen diese inzwischen größtenteils selbst finanziert werden. „Aufgrund fehlender finanzieller Mittel bitten wir inzwischen einige Mütter, ihre Medikamente selbst zu besorgen – doch viele können sich das nicht leisten“, so Sr. Albertina. Das stelle das Krankenhaus vor große Herausforderungen, da die Medikamente für die Behandlung essenziell seien.
Gerade hier möchten wir als Simba-AK unterstützen: Spenden helfen unmittelbar, die Versorgung mit notwendigen Medikamenten sicherzustellen und damit die Behandlung vieler Patientinnen und Patienten überhaupt erst zu ermöglichen.
Trotz aller Herausforderungen wird vor Ort mit großem Engagement gearbeitet. Die Entwicklungen der letzten Jahre zeigen, wie viel durch gemeinsame Unterstützung erreicht werden kann – und wie wichtig diese auch in Zukunft bleibt.
Wir melden uns demnächst wieder mit den Eindrücken der Studentinnen, die im Februar und März 2026 vor Ort waren.
Bleiben Sie uns verbunden!
Ihr
Simba-AK
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