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Wohin Ihr Geld fließt – 2019

Was passiert mit Spenden, die an uns getätigt werden? Heute haben wir einen Überblick über die Verwendung von Spendengeldern im Krankenhaus Regina Coeli im Jahr 2019 erhalten.

Von insgesamt 1874,92 Euro über betterplace.org eingegangenen Spenden floss mehr als die Hälfte in die Bezahlung einer Anästhesieschwester. Damit haben wir es dem Krankenhaus ermöglicht, wieder Kaiserschnitte durchzuführen, um möglichst vielen Kindern einen sicheren Start ins Leben zu ermöglichen.

Mehrere Stürme hatten zudem das Krankenhaus beschädigt – die Ausgaben für Reparaturen machen etwa ein Viertel der Spendensumme aus. Ohne Ihre Unterstützung wäre ein Weiterbetrieb des Hauses gar nicht möglich gewesen! Daher nochmals ein herzliches Dankeschön an unsere Spenderinnen und Spender.

Die Diözese Regensburg förderte erneut den Aufenthalt von Famulantinnen in Regina Coeli, wofür unser besonderer Dank gilt. Die Dominkanerinnen kümmern sich vor Ort um den sicheren Transport sowie Kost und Logis, und wir sind froh, diese Auslagen mit Hilfe der Diözese Regensburg vollständig ersetzen zu können.

Wir dürfen im Übrigen darauf hinweisen, dass wir daran arbeiten, ein Spendenkonto einzurichten, sollten Sie weiter an Regina Coeli spenden wollen. Wir werden Sie hier informieren, sobald wir nähere Informationen haben.

Ein kleiner Lichtblick

Die zweite Corona-Welle rollt mit voller Wucht heran, der Herbstnebel lässt uns ins Trübe blicken – da tut etwas Aufmunterung gerade Not. Die Dominikanerinnen in Simbabwe haben an einer Tanz-Challenge zum Lied „Jerusalema“ von Master KG teilgenommen, ebenso wie das Emerald Hill Children’s Home in Harare. Das Ergebnis können Sie hier sehen – als kleine Werbung für gelebte Lebensfreude in schwierigen Zeiten.

Der Beitrag aus dem Emerald Hill Children’s Home…
..und der Dominikanerinnen.

Aus dem Jahresbericht des AAG: Die Schulpartnerschaft mit Harare

Als die Grenzen noch offen waren und die Welt ein Dorf, gab es am Albrecht-Altdorfer-Gymnasium einen Schüleraustausch mit der Dominican Convent School in Harare, Simbabwe. Was das mit der Schule macht und wie sich der Aufenthalt in der jeweils anderen Kultur anfühlt, erfahren Sie hier.

Seit mittlerweile über vier Jahren entwickelt sich unsere Schulpartnerschaft mit den beiden Schulen in Harare in beeindruckender Weise.

Nicht nur, dass wir auch dieses Jahr durch unsere jährliche Weihnachtsaktion wiederum mit 15.697,17 € zwei Projekte in Simbabwe unterstützen können (das Krankenhaus in Regina Coeli und das Waisenhaus Emerald Hill), sondern vor allem durch die Begegnung von jungen Menschen weiten und festigen sich die Kontakte immer stärker.

‚Simbabwe‘ wird bei unseren Schülern immer mehr zu einem feststehenden Begriff, wenn es unterrichtlich um faires Miteinander, Unterstützung von Bedürftigen, globale Solidarität geht. Der Kreis der aktiven Unterstützer wächst stetig, es werden kreative Initiativen ergriffen und das Bedürfnis, sich kennenzulernen und zu begegnen nimmt zu.

Daher sollen diejenigen zu Wort kommen, die im letzten Schuljahr für einige Zeit dieses Miteinander ganz konkret gelebt haben.

Malin Geerkens (Ex-Schülerin des AAG, Abitur 2019)

Viele SchülerInnen gehen nach dem Abitur für einige Zeit ins Ausland, für mich stand durch die Schulpartnerschaft schon lange fest, dass meine Reise nach Simbabwe gehen wird. Für knappe drei Monate half ich dort in einer Vorschule der Dominikanerinnen mit. Ich brachte Kindern, die zwischen drei und vier Jahre alt waren, Englisch bei und malte, sang und spielte mit ihnen. Neben der Freiwilligenarbeit ergab sich für mich die Möglichkeit, die längsten Wasserfälle der Welt zu besichtigen, die Victoriafälle, auf einer Safari vier der „Big Five“ in der Wildnis zu sehen und andere Ecken des landschaftlich unfassbar schönen Landes kennen zu lernen. Alle Menschen, die ich in Simbabwe kennenlernte, waren sehr gastfreundlich und herzlich. Trotz der schwierigen Situation im Land, der Trockenheit, teurer und teils knapper Lebensmittel, der Wirtschaftskrise und der schwierigen politischen Verhältnisse schlagen sie sich friedlich durch und strahlen ein sehr positives Lebensgefühl aus, das einen sofort ansteckt. Mein Aufenthalt in Simbabwe hat in mir nicht nur eine große Liebe für das Land und die Menschen geweckt, sondern mir auch besonders klar gemacht, wie wichtig Spendenaktionen wie die des AAG für die Menschen vor Ort sind.

Vanessa Shumba (Dominican Convent School, Harare), übersetzt aus dem Englischen

Um die halbe Welt zu reisen und lange Zeit weit weg von Familie und Freunden zu sein, klingt zunächst nicht unbedingt einfach, aber ich habe gelernt, dass das nicht stimmen muss. Meine Erfahrungen am AAG werde ich für immer in bester Erinnerung behalten. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dazuzugehören – trotz der kulturellen Unterschiede und der Sprachbarriere. Ich hatte eine tolle Zeit in meiner Klasse 10C, dort habe ich mich immer zuhause gefühlt; ich habe auch ein Interesse für Fächer entwickelt, die ich nicht in meinem Abitur haben werde, wie etwa Geschichte, Informatik oder Ethik. Auch mein Verständnis für Chemie, Biologie und Mathe hat sich verbessert.

Für immer wird mir auch meine erste Stunde mit meinen neuen Klassenkameraden im Gedächtnis bleiben, die die bayerische Hymne für mich einstudiert hatten – ebenso wie die ehemalige Nationalhymne Simbabwes, Ishe Komborera Africa. Anschließend haben mich während meines gesamten Aufenthalts Schüler wie Lehrer begleitet, sich nach meinem Befinden erkundigt und von mir so viel gelernt wie ich von ihnen. Ich möchte auch meiner Gastfamilie danken, die ihr Zuhause und ihre Arme für mich geöffnet haben und die für immer einen Platz in meinem Herzen behalten werden.

Im Moment bin ich in meinem zwölften und letzten Schuljahr und hoffe, im nächsten Jahr an die Universität gehen zu können, um dort im medizinischen Bereich ein Studium beginnen zu können – das ist immer mein Wunsch gewesen.

Ich hoffe, das AAG bald wieder besuchen zu können. Ich möchte all denen danken, die meinen Aufenthalt so angenehm gemacht haben.

Aus dem Jahresbericht des AAG: Der Lehrerinnenaustausch

Im Sommer 2019 war Elisabeth Schneider als Lehrerin in Simbabwe – im Jahr zuvor hatte sie bereits den Gegenbesuch empfangen. Hier erzählt sie, wie es ist, wenn sich nicht nur SchülerInnen, sondern auch LehrerInnen im Austausch begegnen.

Im Herbst 2018 machten es die Schulen AAG, Gymnasium der Regensburger Domspatzen und die Dominican Convent High School Harare möglich, einen Lehreraustausch stattfinden zu lassen. So kam Frau Gertrude Baera aus Simbabwe nach Regensburg und erlebte einen deutschen Schulalltag und erfreute die Klassen mit einem lebensnahen Bericht aus dem südlichen Afrika in einem kalten deutschen Winter. Im Sommer 2019 wurde es mir dann möglich gemacht, nach Harare zu reisen, um den Lehrer-Gegenbesuch anzutreten. Ohne große Erwartungen reiste ich Anfang Juli in ein Land, das von den globalen Medien meist verschwiegen wird. Angetroffen habe ich ein ökonomisch und politisch angeschlagenes Land, das durch seine großartige Landschaft, die aufregenden Tiere und vor allem durch die herzlichen Menschen besticht. Das überaus große Engagement, der Ehrgeiz und die Wissbegierde der Mädchen an der katholischen Schule, die an ein Kloster der Dominikanerinnen angeschlossen ist, haben mich begeistert und einen lebendigen Austausch ermöglicht. Ich würde mich riesig freuen, wenn bald wieder Kolleginnen oder Kollegen aus Harare nach Regensburg kommen würden! Vielen Dank an alle, die es möglich machen, diesen Austausch stattfinden zu lassen.

Elisabeth Schneider, Lehrerin bei den Domspatzen; davor: Zweigschulreferendarin am AAG

Gutes tun kann so einfach sein!

Die Corona-Pandemie verschiebt vieles ins Digitale – auch Spendenaktionen. Sie wollen bei Ihrem Geburtstag für einen guten Zweck sammeln? Eine Spendenbox kann man jetzt auch digital aufstellen – über unsere Sammelaktion auf betterplace.org!

Gerade Organisationen wie der Simba-AK leben vom Engagement ihrer engagierten und treuen Unterstützer, von kleinen Spenden, großen Spendenläufen und persönlichem Einsatz. Spendenaktionen im kleineren Kreis, etwa zu Geburtstagen, fanden bisher immer im persönlichen Kontakt statt – das ist in der aktuellen Situation so oft leider nicht mehr möglich.

Wenn Sie unseren Einsatz schätzen und etwas Gutes tun möchten, geht das von jetzt an aber auch digital – indem Sie selbst eine Spendekation zu unseren Gunsten erstellen. Den Link finden Sie hier:



Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns jederzeit – über info@simba-ak.de. Wir stehen gerne mit weiteren Auskünften zur Verfügung.

Wir arbeiten weiter – an anderer Stelle

Die Zeiten sind schwierig – auch in Simbabwe. Daher müssen wir die Ausrichtung unserer Spendenprojekte neu justieren. Wir informieren Sie hier.

Liebe Spenderinnen und Spender! Liebe Interessierte!

Wir hoffen, Sie alle kommen gut durch diese schwierigen Zeiten. Auch in unseren Fahrwassern tun sich Untiefen auf: Die Dominikanerinnen werden Regina Coeli Ende 2020 verlassen und an die Karmelitinnen übergeben.

Das liegt daran, dass in der aktuellen krisenhaften Situation die Kapazitäten nicht mehr ausreichen, um alle Krankenhäuser weiter zu betreiben und sich die Dominikanerinnen auf zwei größere Häuser konzentrieren müssen.

Leider können auch wir damit unsere Unterstützung für Regina Coeli nicht fortsetzen. Dies hat spendenrechtliche Gründe – wir können nur Einrichtungen der Dominikanerinnen fördern. Die Menschen in und um Regina Coeli werden aber nicht allein gelassen: Vor Ort gibt es seit einiger Zeit einen deutschen Arzt, der sich um weitere Spendenaufrufe sorgen wird. Wir werden ihn dabei unterstützen, so gut es geht. Bereits gespendete Gelder werden selbstverständlich noch verwendet werden. Wir danken Ihnen nochmals für Ihre Unterstützung – dank Ihnen steht in Regina Coeli heute etwa wieder ein funktionierender OP, der Leben rettet!

Unser Besuchsprojekt für Medizinstudierende wird erhalten bleiben: Der Weg in die anderen Häuser der Dominikanerinnen steht weiter offen. Sobald Studierende mit den nötigen Eindrücken von dort zurückkehren und wir die Verantwortlichen persönlich kennengelernt haben, werden wir Sie vielleicht wieder um Ihre Unterstützung in Form einer Spende bitten. Angesichts der aktuellen Lage wird das aber noch etwas dauern.

Auch das Waisenhaus in Emerald Hill bleibt uns ein Kernanliegen: Die Spendenseite zugunsten von Emerald Hill betreiben wir künftig selbst, in Kürze gibt es dort einen neu gestalteten Spendenaufruf. In der Zwischenzeit können Sie sich einen Eindruck davon verschaffen, was im Waisenhaus ganz konkret für das Leben der Kinder getan wird: Hier berichten drei ehemalige Waisenkinder.

Die Umbauten an Website und Spendenaufrufen werden in den kommenden Tagen erfolgen. Sollten Sie also einmal auf einen toten Link oder eine nicht mehr passende Beschreibung stoßen, bitten wir um Entschuldigung und Geduld. Wenn Sie Fragen haben, mailen Sie uns jederzeit – an info@simba-ak.de!  

Bleiben Sie uns verbunden. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie beste Gesundheit!
Ihr Simba-AK

Drei Erfolgsgeschichten

Wir wollen Chancen durch Bildung schaffen, indem wir Kinder im Waisenhaus Emerald Hill fördern. Was bedeutet das ganz konkret in einem Armenhaus wie Simbabwe? Drei ehemalige Waisenkinder erzählen.

Tabile hat ihre gesamte Kindheit und Jugend in Emerald Hill verbracht.
Fortune hatte Glück – er hat in Simbabwe Arbeit gefunden.
Patrick ist hervorragend ausgebildet – leider wird er sein Glück wohl außerhalb des Landes suchen müssen.

Möchten Sie das Waisenhaus Emerald Hill direkt unterstützen und anderen Kindern die Chance geben, etwas aus ihrem Leben zu machen? Dann unterstützen Sie uns hier:

Danke an Elisabeth Schneider für Aufnahme und freundliche Überlassung des Materials.

Nachrichten aus Simbabwe

Es wäre schön, wenn Hilfe immer einfach wäre. Dass dem nicht so ist, zeigt dieser Bericht aus Simbabwe, den wir von einer Schwester zugeschickt bekommen haben. Sie kümmert sich um ihre Waisenkinder – auch wenn sie gar keine Kinder mehr sind.

Lazarus und Ngoni sind Waisenkinder. Lazarus wuchs im Emerald Hill Kinderheim auf. Beide Eltern starben an AIDS und er selber kam mit AIDS auf die Welt. Mit 13 schickte man ihn in ein Waisenheim für Jungen, St. Joseph. Er schloss die Schule mit keinem besonders guten Abschluss ab. Im August 2019 wurde er 18 und musste aus dem St Joseph Kinderheim ausziehen. Schwester Gabriel half ihm dabei einen Job an einer Tankstelle zu bekommen, wo er ca 5 Monate arbeitete. Er verlor diesen Job im Februar 2020 und konnte die Miete nicht mehr zahlen, aber auch nicht zurück ins Kinderheim gehen.

Er landete auf der Straße, also musste er die wenigen Dinge, die er hatte, verkaufen, so dass er Essen kaufen konnte. Das einzige, was er noch hatte, war seine Tasche mit seinen Anziehsachen und Schuhen. Er fand einen Platz auf der Straße und traf dort Ngoni wieder, einen Freund aus dem Kinderheim, der auch 18 geworden war und aus dem Heim ausziehen musste. Sie schlugen sich damit durch, Leuten den Rasen zu mähen und schwere Sachen zu tragen. Lazarus hat damit aufgehört, seine Dauermedikamente (AIDS) zu nehmen, weil sie zu teuer sind.

Vor ein paar Wochen wurde ihm seine Tasche mit den Anziehsachen gestohlen, während er schlief.  Als es mit dem Corona-Virus anfing, wollte ihnen niemand mehr einen Job geben. Der Hunger zwang sie, bei uns Hilfe zu suchen. Deshalb kamen sie heute am frühen Nachmittag zu uns ins Kloster. Es tat mir so Leid für sie, denn ich kenne Lazarus seit er ein kleiner Junge war. Ich bat Schwester Ferrera um warme Kleidung und Schuhe. Sie hatte nur T-Shirts und Socken. Nachdem ich ihnen etwas Warmes zu trinken gegeben hatte, war es hart für mich, sie zurück auf die Straße zu schicken. Es regnete und es war kalt.

Ich erinnerte mich daran, dass wir vor kurzem ein Gebäude für eine Schule gekauft hatten, wo es eine Art Abstellkammer gibt, wo niemand wohnt. Ich nahm  ein paar Decken aus dem Schul-Krankenzimmer und zwei Matratzen, einen Eimer und ein paar Putzmittel. Da ich das Kloster nicht verlassen darf, setze ich sie dort ab und bat den Mann, der im Haus lebt, auf sie aufzupassen. Er ist derjenige, der die Fotos machte, als sie sauber machten.

Ich hoffe so, dass ich ihnen helfen kann, etwas aus ihrem Leben zu machen, dass sie nicht auf die Straße zum Betteln gehen müssen. Wenn ich die Erlaubnis bekomme, würde ich gerne die Abstellkammer streichen, einen Elektro-anschluss legen und ein kleines Klo/eine Dusche anbauen, und ihnen einen kleinen Gasofen und Töpfe geben, so dass sie ein normales Leben führen können. Ich weiß, dass das AAG dem Emerald Hill so unglaublich viel hilft, und das ist die Geschichte von einem der Kinder, die ich mit Euch teilen wollte. Ich habe auch schon Freunde hier gebeten, zu helfen. Morgen werde ich nochmal nachschauen und versuchen, dass sie Essen für diese Woche kriegen. Unser Land geht wegen Corona auch gerade in den Lock Down.

Wenn Sie das Waisenhaus Emerald Hill unterstützen möchten, können Sie das hier tun:

Wir sind Aushängeschild!

Die Aushängeschilder des AAG Regensburg

Im Eingangsbereich des AAG Regensburg hängen seit Kurzem die Aushängeschilder der Schule – und wir sind eines davon! Das bedeutet uns viel, da wir die Schulfamilie des AAG als unseren Dreh- und Angelpunkt verstehen. Besonders schön ist da natürlich, dass unser Logo beim Logowettbewerb rechtzeitig fertig geworden ist.

Wir wünschen allen unseren SpenderInnen und allen Interessierten gute Gesundheit in den nächsten Monaten!

Steh auf und geh!

Unter diesem Motto stand der diesjährige Weltgebetstag der Frauen, der sich 2020 Simbabwe widmet. Wir sind aufgestanden und mitgegangen – in Person von Medizinstudentin Doris Neuhierl, die in Passau von ihren Erfahrungen in Simbabwe während ihres Aufenthaltes im Krankenhaus Regina Coeli berichtet hat.

Frauen aus 120 Ländern der Erde, vereint im Gebet, das über alle Kontinente wandert: Während 24 Stunden macht der Weltgebetstag die Frauensolidarität als größte ökumenische Basisbewegung christlicher Frauen sicht- und hörbar. Die Veranstaltung mit über 100jähriger Tradition will natürlich vorbereitet sein – zu diesem Zweck trafen sich im bayerischen Grafenau die TeilnehmerInnen des Weltgebetstages. Unser Simba-AK-Mitglied Doris Neuhierl übernahm dabei als Länderreferentin die Einführung in die Gegebenheiten vor Ort.

Sie hatte Simbabwe im Rahmen eines Aufenthaltes im Krankenhaus Regina Coeli kennengelernt und ist seitdem ein fester Bestandteil unserer Arbeit zugunsten der Menschen vor Ort – ganz im Sinne unserer Überzeugung, dass die Begegnung mit anderen Lebensverhältnissen und den unermüdlichen Menschen vor Ort nachhaltig positiv prägt.

In ihrem Bericht wurde deutlich, wie prekär die Lebensverhältnisse in Simbabwe aktuell sind – Probleme mit der Versorgung mit Strom, Wasser und Lebensmitteln sind an der Tagesordnung. Die Situation der Frauen ist nicht weniger schwierig – immer wieder kommt es vor, dass sie von ihren Familien verstoßen werden, wenn der Partner stirbt. Nicht selten stranden dann auch die Kinder in einem Waisenhaus – wie unserem Partnerprojekt Emerald Hill, wo sie eine neue Heimat und liebende Fürsorge erhalten.

Der Weltgebetstag stand in diesem Jahr unter dem Motto „Steh auf! Nimm deine Matte und geh!“, wie es Jesus zu einem Kranken sagt. In der Praxis läuft der Heilungsprozess selten so reibungslos – wir aber stehen gerne auf und arbeiten für all die Kranken und Hilfsbedürftigen, die es noch nicht von ihrer Matte geschafft haben. Unterstützen Sie uns dabei:

Auch die Passauer Neue Presse berichtet hier – der Artikel ist gegen eine kostenlose Registrierung zugänglich.