Neuigkeiten

AAG-Austauschschüler:innen in Simbabwe eingetroffen

Nach einer langen Reise sind unsere AAG-Austauschschüler:innen aus der 11. Jahrgangsstufe wohlbehalten in Simbabwe angekommen. Am 29. Februar startete ihr Flug in Frankfurt, nach rund 18 Stunden Anreise wurden sie herzlich am Flughafen in Harare empfangen.

Auf dem Gruppenfoto (von links nach rechts) zu sehen sind Maximilian, Valentin, Amelie, Friedrich und Fabian. Maximilian wird für sechs Monate in Simbabwe bleiben, die anderen vier Schüler:innen für jeweils drei Monate.

Alle fünf nehmen nun erstmals am Unterricht unserer langjährigen Partnerschule St. John’s High School in Harare teil und leben während ihres Aufenthalts in Gastfamilien, in die sie sich inzwischen gut eingewöhnt haben.

Der Austausch folgt dem Prinzip des Eins-zu-Eins-Austauschs: Die Eltern unserer Austauschschüler:innen haben sich bereit erklärt, im Gegenzug auch die simbabwischen Partnerschülerinnen und -schüler aufzunehmen, sobald die Gruppe aus Simbabwe zurückkehrt. So entsteht Begegnung auf Augenhöhe – getragen von Vertrauen und persönlichem Engagement.

Vorbereitet wurde der Austausch auf deutscher Seite von Manfred Reindlmeier, auf simbabwischer Seite von Sr. Kudzai sowie Sr. Sarudzai, der Schulleiterin der St. John’s High School.

Wir freuen uns sehr, dass dieser Austausch nun erfolgreich gestartet ist, und wünschen unseren Schülern eine prägende Zeit voller neuer Erfahrungen, Begegnungen und Eindrücke – die wichtigsten Informationen erhalten Sie natürlich an dieser Stelle.

Mit Verspätung – Weihnachtsgrüße aus Emerald Hill

Das neue Jahr hat bereits Fahrt aufgenommen, aber wir möchten Ihnen gerne noch – mit Verspätung – die Weihnachtsgrüße von Sr. Gabriele aus dem Waisenhaus Emerald Hill zukommen lassen. Dies insbesondere auch, weil wir über die Feiertage viele Spenden erhalten haben und sich der Dank der Mitarbeitenden und Kinder aus Emerald Hill direkt an Sie, unsere Spenderinnen und Spender, richtet.

Mit ihrem diesjährigen Weihnachtsbrief gibt uns Sr. Gabriele vom Emerald Hill Children’s Home in Harare erneut sehr persönliche Einblicke in den Alltag des Heims und in die Entwicklung der Kinder, die dort leben. Besonders eindrücklich schildert Sr. Gabriele die Geschichte des jungen Toni, der im Alter von elf Jahren ins Emerald Hill Children’s Home kam. Nach schwierigen Erfahrungen in seiner Familie und vielen Tagen auf der Straße fand er im Heim langsam Halt. „Toni ist nun ein glücklicher Junge im Heim, der neue Möglichkeiten sieht, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen.“

Neben solchen individuellen Geschichten berichtet Sr. Gabriele auch von den Erfolgen vieler Kinder: Schulabschlüsse, begonnene Ausbildungen und Studienwege zeigen, wie wichtig und wie erfolgreich stabile Betreuung und langfristige Unterstützung sind. „Kindern zur Mittleren Reife zu verhelfen, ist für uns ein wichtiger Meilenstein“, berichtet sie – ein Meilenstein insbesondere für den Beginn eines selbstständigen Lebens. Und viele Ehemalige besuchen das Heim, so oft sie können – und bringen dann Lebensmittel mit, um den Kindern eine Unterstützung zu sein, die nun in einer ähnlichen Situation sind wie sie einige Jahre zuvor. „Es ist eine unglaubliche Reise, den Kindern so gut wie möglich zu helfen. Ein wichtiger Bestandteil unserer Betreuung ist, dass die Kinder gute Freunde haben und von Erwachsenen Bestätigung und positive Unterstützung erfahren. Das hilft ihnen, Selbstvertrauen, ein gesundes Selbstwertgefühl und eine positive emotionale Einstellung zu entwickeln“, schreibt Sr. Gabriele.

Wir danken Ihnen, dass Sie mit Ihrer Unterstützung die Kinder auf Ihrer Reise begleiten. „Unsere gesamte Arbeit wird durch die Güte der Menschen in unserer Umgebung und in anderen Teilen der Welt ermöglicht“, schreibt Sr. Gabriele zum Abschluss.

Wir freuen uns, im Jahr 2026 mit Ihrer Unterstützung auch in diesen dunklen und wirren Zeiten einen Funken Hoffnung dorthin zu tragen, wo er dringend benötigt wird.

Bleiben Sie uns verbunden!

Ihr

Simba-AK

Neues Jahr, alte Tradition

Am 27. Dezember haben wir uns wie jedes Jahr im Kloster Strahlfeld getroffen, um gemeinsam mit den Missionsdominikanerinnen auf das vergangene Jahr zurückzublicken und die Planungen für das kommende Jahr zu konkretisieren. Das Kloster ist für uns ein besonderer Ort, an dem viele Fäden unserer Arbeit zusammenlaufen und langjährige Partnerschaften gepflegt werden.

Gruppenbild mit den Strahlfelder Schwestern: ein starkes Team, bereits gut aufgestellt für das kommende Jahr

Im Mittelpunkt standen erneut unsere Austausch- und Begegnungsprojekte. Für das Frühjahr stehen mehrere Aufenthalte in Simbabwe an: Im März werden zwei Medizinstudentinnen aus Regensburg eine Famulatur am St. Joseph’s Mission Hospital absolvieren. Beide werden dort wertvolle Einblicke in die medizinische Arbeit gewinnen und konnten beim Treffen bereits erste Kontakte mit den Schwestern der Dominikanerinnen knüpfen.

Darüber hinaus freuen wir uns sehr, dass fünf Schüler:innen des AAG für drei Monate – beziehungsweise eine Person für sechs Monate – an die Partnerschule St. John’s High School in Harare gehen werden. Diese längeren Aufenthalte sind ein wichtiger Baustein unserer Partnerschaft und ermöglichen intensive Einblicke in den Schulalltag und das Leben vor Ort.

Ein besonders schöner Moment des Treffens war das Wiedersehen mit Schwester Yvonne, die einige Mitglieder des Simba-AK bereits 2017 bei einem Praktikum in Regina Coeli getroffen hatten. Schwester Yvonne wird für längere Zeit in Strahlfeld bleiben und dort wichtige Aufgaben übernehmen – ein Austausch wie im Simba-AK ist bei den Dominikanerinnen längst etabliert. Solche Begegnungen machen deutlich, wie gewachsen und tragfähig unsere Beziehungen über die Jahre hinweg geworden sind.

Auch der Blick in die Zukunft kam nicht zu kurz: Heidi Stadlbauer, Organisatorin des Simba-Laufs, berichtete über den aktuellen Stand der Planungen für den Simba-Lauf im Juli 2026. Die Vorbereitungen laufen bereits, und unsere Vorfreude auf den Spendenlauf ist bereits jetzt riesig.

Zum Abschluss möchten wir uns außerdem herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern bedanken, die trotz ausgesetzter Weihnachtsaktion über die Weihnachtstage hinweg fleißig gespendet haben. Diese Unterstützung zeigt uns, wie sehr unsere Arbeit getragen wird – und motiviert uns, den gemeinsamen Weg engagiert weiterzugehen.

Wir freuen uns auf ein 2026 voller interessanter Begegnungen und werden uns in Kürze mit dem Weihnachtsbrief von Sr. Gabriele aus dem Emerald Hill Children’s Home nochmals melden.

Bleiben Sie uns verbunden!

Ihr

Simba-AK

Ja, ist denn heut’ schon Weihnachten? – Neuigkeiten zu unserer Weihnachtsaktion

Plätzchen und Lebkuchen bleiben noch eine Weile im Schrank – trotzdem haben wir unseren Fahrplan für das kommende Schuljahr festgelegt. Und der lautet: Simba-Lauf statt Weihnachtsaktion.

Kein Christmas Pudding: Beim Schulfest wurde fleißig Sadza, ein simbabwischer Maisbrei, gekocht.

In diesem Schuljahr wird es keine Weihnachtsaktion geben – aber dafür freuen wir uns umso mehr auf den kommenden Sommer, wenn wir wieder gemeinsam unseren Simba-Lauf starten. Hintergrund dieser Entscheidung ist, dass wir die Schulgemeinschaft nicht zweimal im selben Schuljahr um Spenden bitten möchten. Denn unser Ziel ist nicht die Maximierung von Spendensummen, sondern der Aufbau einer langfristigen Partnerschaft, zu dem viel mehr gehört als das bloße Bewegen von Geld.

Nämlich zum Beispiel auch das Bewegen von Menschen: Ab nächster Woche reist ein ehemaliger Schüler des AAG, Jonathan Wenk, nach Harare. Er hat inzwischen seine Ausbildung zum Erzieher abgeschlossen und wird sich für sechs Monate im Emerald Hill Children’s Home um die Betreuung von Waisenkindern kümmern. Dank seiner Erfahrung in der Arbeit mit Kindern in schwierigen sozialen Situationen bringt er dafür beste Voraussetzungen mit. Mehr über seine Erfahrungen vor Ort erfahren Sie natürlich an dieser Stelle.

Außerdem werden im Februar und März 2026 zwei Medizinstudentinnen eine Famulatur am St. Joseph’s Mission Hospital absolvieren. Dort werden sie wertvolle Einblicke in die medizinische Versorgung in Simbabwe erhalten.

Und zuletzt noch ein Rückblick auf unser Schulfest: Ein besonderes Highlight war, dass die simbabwischen Schwestern für alle Gäste das Nationalgericht Sadza gekocht haben – ein traditioneller Maisbrei, der meist mit Gemüse oder Soße gegessen wird. Für viele war es die erste Gelegenheit, ein Stück simbabwische Esskultur direkt vor Ort zu erleben.

Viele Köche veredeln den Brei: fertiges Sadza mit Gemüse und Fleischbeilage.

Wir danken allen, die diese lebendige Partnerschaft möglich machen – und freuen uns schon jetzt auf den Simba-Lauf im Sommer!

Bleiben Sie uns verbunden

Ihr

Simba-AK

Ein Schuljahresausklang mit Doppel-Wumms: Schüleraustausch mit Simbabwe nimmt konkrete Formen an

Schüler:in in Simbabwe sein – was bedeutet das ganz konkret? Kaum jemand kann diese Frage besser beantworten als die beiden Dominikanerinnen Sr. Kudzai und Sr. Sarudzai, die im Juli 2025 das Albrecht-Altdorfer-Gymnasium besucht haben, denn Sr. Sarudzai ist Schulleiterin der St. John’s High School in Harare und Sr. Kudzai Schulleiterin der Dominican Convent School in Harare.

Erörtert wurde diese Frage nicht nur theoretisch – sondern ganz konkret mit fünf Schüler:innen des Albrecht-Altdorfer-Gymnasiums, die sich für einen Schüler:innenaustausch mit Simbabwe im kommenden Schuljahr interessieren. Die beiden engagierten Schulleiterinnen informierten im Gespräch über die Möglichkeiten eines Schüler:innenaustauschs mit Simbabwe.

Das Vorbereitungstreffen am AAG mit Schüler:innen, Lehrpersonen und den Schwestern aus Simbabwe.

Die Resonanz war groß: Im kommenden Schuljahr werden eine Schülerin und vier Schüler des AAG für drei bis sechs Monate an der St. John’s High School, der offiziellen Partnerschule des AAG, leben und lernen. Die Organisation des Aufenthalts erfolgt in enger Abstimmung mit Sr. Sarudzai, die vor Ort als Schulleiterin tätig ist und die Verantwortung für die Betreuung der Jugendlichen übernimmt. Auch ein Gegenbesuch simbabwischer Schüler:innen in Regensburg ist bereits in Vorbereitung.

Der Austausch ist ein bedeutender Schritt in der Weiterentwicklung der langjährigen Schulpartnerschaft des Albrecht-Altdorfer-Gymnasiums mit der St. John’s High School. Aber es gab noch ein weiteres Zeichen der gewachsenen Verbindung: Beim Abiturgottesdienst 2025 wurden 830,50 € für die beiden zentralen Projektpartner des Simba-AK – das Emerald Hill Children’s Home in Harare und das St. Joseph’s Mission Hospital in Mutare – gespendet. Besonders erfreulich:

„Für die Schüler:innen stand von Anfang an völlig außer Frage, dass das Geld nach Simbabwe gehen soll. Das zeigt, wie tief unsere Projekte mittlerweile in der Schulgemeinschaft verankert sind“, so Thomas Köppl, Religionslehrer am Albrecht-Altdorfer-Gymnasium und Gründungsmitglied des Simba-AK.

Die Begegnungen, das Engagement der Jugendlichen und die konkreten Schritte hin zu einem regelmäßigen Austauschprogramm sind Ausdruck einer lebendigen Partnerschaft – getragen von gegenseitigem Respekt, Vertrauen und dem gemeinsamen Wunsch, voneinander zu lernen.

Wir verabschieden uns also mit einem Doppel-Wumms aus großer Spende und gelebter Partnerschaft in die Ferien und wünschen Ihnen einen mindestens ebenso schwungvollen Sommer.

Bleiben Sie uns verbunden!

Ihr

Simba-AK

Medizinpraktikum in Mutare – Eindrücke aus dem St. Joseph’s Mission Hospital

Barbara Hüttenkofer, ehemalige Schülerin des Albrecht-Altdorfer-Gymnasiums, war im März 2025 gemeinsam mit Jasmin Jestädt für eine Famulatur am St. Joseph’s Mission Hospital in Mutare, Simbabwe. Während dieses Praktikums im Rahmen ihres Medizinstudiums erhielten die beiden Medizinstudentinnen direkte Einblicke in das Gesundheitssystem des Landes – und in den Alltag der Menschen vor Ort.

Der Krankenhausalltag beginnt in Mutare oft schon im Morgengrauen: Vor dem St. Joseph’s Hospital bilden sich lange Warteschlangen – denn wer früh kommt, hat bessere Chancen, noch am selben Tag von einem Arzt oder einer Ärztin gesehen zu werden. Sobald das Krankenhaus öffnet, drängen sich die Patient:innen dann in den engen Gängen auf schmalen Bänken. Um den begrenzten Platz möglichst gut zu nutzen, werden Kinder derweil meistens unter freiem Himmel geimpft – effizient, aber für das europäische Auge sehr ungewohnt.

In guten Händen: ein Neugeborenes im St. Joseph’s Mission Hospital.

Barbara und Jasmin wurden im Krankenhaus sehr herzlich empfangen und knüpften schnell Bekanntschaft mit den Mitarbeitenden: So waren sie auch privat zu Gast bei der Familie eines Krankenhausmitarbeiters. In einem bescheidenen Haus lebten dort fünf Personen – und begegneten den beiden Besucherinnen mit großer Gastfreundschaft. Neben diesem direkten Einblick in die Lebensverhältnisse erhielten beide auch unmittelbare Eindrücke vom gesellschaftlichen Alltag in Simbabwe. Besonders auffällig für beide war die Rolle der Frau in der Simbabwischen Gesellschaft: Sie kümmern sich meist allein um die Kinder – Väter bringen ihre Kinder fast nie ins Krankenhaus. Besonders einprägsam war die Begleitung einer 16-jährigen Mutter beim Kaiserschnitt – eine Situation, die für die junge Frau sichtlich überfordernd war. Das Personal bemühte sich nach Kräften, sie beim Stillen und der Versorgung ihres Neugeborenen zu unterstützen.

Harte Arbeit, knappe Ressourcen: Ärzt:innen im Operationssaal.

Ein weiteres Erlebnis ging den beiden besonders nahe: Ein etwa fünfjähriger Junge mit schwerer Gelbsucht kam mit seinen Eltern in die Ambulanz – es bestand der Verdacht auf eine schwere Leberentzündung. Die Familie konnte sich keine Laboruntersuchung leisten, sodass das Krankenhaus diese bezahlen musste. Eine Behandlung schließlich konnte er einige Tage später eingeleitet werden, als jemand aus der weiteren Familie des Kindes für diese aufkommen konnte. Ein Beispiel dafür, wie schwierig die medizinische Versorgung für viele Familien ist – und wie stark Ärzte und Pflegepersonal zwischen fachlichem Anspruch und finanzieller Realität vermitteln müssen.

Barbaras und Jasmins Erfahrungen zeigen eindrücklich: Ein Auslandspraktikum in Simbabwe konfrontiert mit Herausforderungen – und bereichert durch Begegnungen. Es sind Erlebnisse, die nicht nur das medizinische Wissen vertiefen, sondern auch das Verständnis für globale Ungleichheiten und menschliche Nähe stärken. Und diese Erlebnisse sind für die jungen Menschen sehr einprägsam, sodass das Engagement weit über die Zeit vor Ort hinausreicht. Deshalb: Willkommen im Simba-AK, Jasmin und Barbara!

Wenn auch Sie uns weiterhin unterstützen möchten, nutzen Sie gerne unsere Spendenmöglichkeiten.

Bleiben Sie uns verbunden!

Ihr

Simba-AK

Willkommen am AAG, Ngaatendwe!

Seit Beginn des zweiten Schulhalbjahres 2025 ist Ngaatendwe Mazire aus Simbabwe als Gastschülerin am Albrecht-Altdorfer-Gymnasium in Regensburg. Sie wird bis zum Jahresende Teil der Klasse 11c sein.

Willkommen in Regensburg! Ngaatendwe in ihrer neuen Klasse. Mit im Begrüßungskommitee: Manfred Reindlmeier und Thomas Köppl vom Simba AK und Schulleiterin Claudia Blank.

Ngaatendwe ist 17 Jahre alt – und in Simbabwe nicht nur eine hervorragende Schülerin, sondern auch in ihrer Schulgemeinschaft hoch engagiert. An ihrer Schule – der Dominican Convent School in Harare – organisiert sie als First Aid Captain Workshops zu Erster Hilfe, war Peer Counselor für Mitschüler:innen und aktives Mitglied im Human Rights Club.

Ngaatendwe ist nicht die einzige beeindruckende Schülerin, welche die Dominican Convent School besucht hat. Auch Kirsty Coventry, ehemalige Weltklasseschwimmerin und kürzlich gewählte Präsidentin des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), war dort Schülerin.

Auch Ngaatendwe hat große Ziele. Während des Schüleraustausch möchte Ngaatendwe neue Erfahrungen sammeln, ihre Deutschkenntnisse verbessern und die deutsche Kultur aus nächster Nähe erleben. Langfristig strebt sie eine Karriere im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege an.

Schon voll bei der Musik: Ngaatendwe beim Willkommenskonzert.

Wir freuen uns sehr, dass Ngaatendwe Teil der AAG-Schulgemeinschaft ist. Für den Simba-AK ist dieser Austausch von besonderer Bedeutung: Er macht die Partnerschaft mit Simbabwe lebendig und persönlich, indem er Menschen direkt miteinander in Kontakt bringt – über Landes- und Kulturgrenzen hinweg. Begegnungen wie diese stärken das gegenseitige Verständnis und zeigen, wie wertvoll weltweite Bildungsbeziehungen sein können.

Auch aus unserem Besuchsprojekt für Medizinstudierende haben wir Neuigkeiten – damit melden wir uns demnächst bei Ihnen.

Bleiben Sie uns verbunden!

Ihr

Simba-AK

Ein riesiges Dankschön!

Die Weihnachtsaktion 2024 ist offiziell beendet – und die Gesamtsumme der gesammelten Spenden liegt bei 10.500 Euro. Möglich wurde diese große Summe dank Ihnen – und dank der Abiturient:innen, die Einnahmen von ihrem Abiturball spendeten. Auch die Mittelbayerische Zeitung berichtete über diesen erfolgreichen Abschluss unserer Weihnachtsaktion.

„Wir wollen einfach etwas Gutes hinterlassen und zurückgeben nach all den Jahren in der Schule“, sagt Anna-Maria Arzt, Abiturientin des Jahrgangs 2024. Daher haben sie und ihre Mitschüler:innen sich dazu entschlossen, unsere Weihnachtsaktion wie viele andere mit einer großen Spende zu unterstützen – 900 Euro kamen aus der Abiballkasse zu unserer Weihnachtsaktion hinzu.

Religionslehrer Walter Erlwein und Thomas Köppl (beide Simba-AK), Schulleiterin Claudia Blank und Abiturientin Anna-Maria Arzt bei der Spendenübergabe am Albrecht-Altdorfer-Gymnasium.

Insgesamt liegt damit die Spendensumme bei 10.500 Euro – viel Geld, das viel bewirkt. Wir werden die Gelder auf die unsere zwei zentralen Projekte in Simbabwe verteilen: Wir werden mit Ihren Spenden im Waisenhaus Emerald Hill in Harare Schulgebühren, Lehrmaterialien und tägliche Mahlzeiten für die rund 100 Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 20 Jahren finanzieren. Für die Waisen ist gute Bildung die einzige Gelegenheit, sich eine eigene Existenz aufbauen zu können, und daher für ihre Zukunft essenziell. Danke, dass Sie uns dabei unterstützen!

Zudem werden wir das St. Joseph’s Mission Hospital in Mutare im Osten Simbabwes bei der Versorgung mittelloser Menschen unterstützen. Ihre Spenden helfen bei der Anschaffung von Medizin, Verbandsmaterial und lebenswichtiger Ausrüstung und ermöglichen es dem Krankenhaus, auch Menschen zu versorgen, die sich die Behandlung sonst nicht leisten könnten.

Durch unsere persönlichen Kontakte nach Simbabwe können wir garantieren, zu hundert Prozent direkt vor Ort ankommen und sinnvoll eingesetzt werden.

„Die Weihnachtsaktion hat bei uns schon eine lange Tradition und mobilisiert die ganze Schule, den Blick über den Tellerrand hinaus zu richten“, sagt Schulleiterin Dr. Claudia Blank bei der Spendenübergabe. Wir freuen uns, dass auch Sie bei dieser Weihnachtsaktion mit über den Tellerrand geblickt haben und danken nochmals herzlich für Ihre Unterstützung – mit der wir es übrigens sogar in die Mittelbayerische Zeitung geschafft haben.

Bleiben Sie uns verbunden!

Ihr

Simba-AK

Der Countdown läuft, die Summe steigt

Derzeit sind wir damit beschäftigt, die Endsumme unserer Weihnachtsaktion zu bestimmen – was bei fortgesetztem Spendeneingang gar nicht so einfach ist. Eine große Spende erreichte uns auch von der Klasse 11c des Albrecht-Altdorfer-Gymnasiums: Sie spendete Einnahmen vom Schulfest.

Stehen nicht nur hinter der simbabwischen Flagge, sondern auch hinter den Projekten des Simba-AK: Die Klasse 11c des AAG.

Eines steht schon fest – über betterplace haben wir noch nie so viele Spenden sammeln können wie bei dieser Weihnachtsaktion. Der aktuelle Spendenstand dort beträgt bereits über 2000 Euro. Dafür danken wir Ihnen bereits jetzt sehr herzlich!

Ein großer Teil des Spendenaufkommens stammt aber traditionellerweise direkt von der Schulfamilie des Albrecht-Altdorfer-Gymnasiums in Regensburg, wo wir mit Austausch- und Besuchsprojekten unsere Wurzeln haben. Einen Beitrag dazu haben auch die Schüler:innen der 11. Klasse geleistet, indem sie ihre Erlöse vom Schulfest unserem AK gespendet haben – dort haben sie Kartoffelspiralen verkauft und 300 Euro eingenommen. Wir danken den Schülerinnen sehr herzlich für ihren Einsatz!

Viel wichtiger als die nackten Zahlen jedoch ist das, was die Spenden bewirken: 300 Euro decken zwei Monate Schulbesuch für ein Kind in Simbabwe und eröffnen über den Bildungsweg die Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft. Denn in Simbabwe ist die Schule keineswegs kostenlos – und wer mittellos ist wie die Waisen in Emerald Hill, die wir unterstützen, für den ist finanzielle Unterstützung die einzige Chance auf Bildung.

Wir freuen uns sehr über diese Geste der Solidarität – in Kürze steht auch die Endsumme der gesammelten Spenden fest. Dann hören Sie wieder von uns.

Bleiben Sie uns verbunden!

Ihr

Simba-AK

Simba-AK goes Kloster: unser Jahrestreffen in Strahlfeld

Alljährlich am 27.12. treffen wir uns als Simba-AK im Kloster Strahlfeld und besprechen mit den Missionsdominikanerinnen Probleme, Herausforderungen und Erfolge. Dieses Jahr gab es neben einer erfolgreichen Weihnachtsaktion auch viel Gesprächsbedarf über unsere Austauschprojekte für das kommende Jahr – und vielleicht gibt es 2025 auch ein Benefizkonzert.

Weit entfernt von Winterschlaf: Im Kloster Strahlfeld war heute viel los – der Simba-AK war zu Gast

Das Kloster Strahlfeld ist die Wiege der Missionsarbeit der Missionsdominikanerinnen in Simbabwe. Von hier reisten von Anfang bis Mitte des letzten Jahrhunderts zahlreiche Schwestern gen Süden, um die Projekte der Dominikanerinnen aufzubauen. Hier laufen noch immer alle Fäden zusammen – der perfekte Ort also für das Jahrestreffen des Simba-AK.

Kurz besprachen wir den bisherigen Verlauf der Weihnachtsaktion – aktuell deutet die gesammelte Spendensumme gegen 10.000 Euro. Wir freuen uns riesig über den Erfolg und danken Ihnen bereits jetzt herzlich für Ihre großzügige Unterstützung! Die Mittelverteilung und ihre zweckgemäße Verwendung wird im Laufe des Jahres wie immer durch die Missionsprokura in Strahlfeld sichergestellt werden.

Neben dem Finanziellen ging es aber vor allem um unser Herzensthema – den Austausch zwischen Simbabwe und Deutschland. In Strahlfeld gibt es seit Jahren simbabwische Schwestern – Sister Alexia aus Simbabwe zum Beispiel unterstützt die Schwestern in Strahlfeld seit Jahren tatkräftig. Denn die deutschen Schwestern selbst werden immer älter und sind auf Unterstützung und Solidarität der Ordensfrauen aus Simbabwe angewiesen.

Auch über den Simba-AK konnten wir wieder einige Besuche anbahnen. Zwei Medizinstudentinnen aus Regensburg werden im März 2025 ein Praktikum im Rahmen des Studiums am St Joseph’s Mission Hospital absolvieren – über ihren Besuch werden wir Ihnen hier wieder berichten. Sie konnten bereits erste Kontakte mit Schwestern aus Harare knüpfen.

Zum Beispiel war Sister Kudzai zugegen, Schulleitern der Convent School in Harare und seit ihrem Besuch am Albrecht-Altdorfer-Gymnasium (AAG) selbst Feuer und Flamme für den Schüler:innenaustausch. Sie konnte von einem Pool von Interessierten Schüler:innen berichten, die sie am AAG bereits für einen möglichen Besuch in Simbabwe gewinnen konnte, sodass vielleicht im kommenden Jahr erneut ein Schüler:innenaustausch stattfinden kann.

Und auch musikalisch gab es frohe Neuigkeiten: Die Geschwister Constantin und Kilian Brandscherdt, beide ehemalige Domspatzen, haben nach ihrer Schulzeit als Musiklehrer an der Dominican Convent School gearbeitet – und planen fleißig an einem Benefizkonzert für Simbabwe für das kommende Jahr. All das ist mit großen organisatorischen Herausforderungen verbunden – wir bleiben aber vorerst optimistisch und laden Sie an dieser Stelle gerne ein, wenn wir hoffentlich einen Termin haben.

Wir werden uns aber als Nächstes wieder mit dem Endergebnis der Weihnachtsaktion 2024 bei Ihnen melden – bis dahin danken wir Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung und Ihr Interesse.

Bleiben Sie uns verbunden!

Ihr

Simba-AK samt Missionsdominikanerinnen und Missionsprokura Strahlfeld

P.S: Am 29.12.2024 gibt es ein letztes Winter-Matching mit 15% auf Ihre Spendensumme bei betterplace.org – falls Sie uns unterstützen möchten, ist das ein guter Zeitpunkt.